BINT testet erfolgreich das elektronische Patientendossier (EPD) am Projectathon 2017

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG), IHE Suisse und «eHealth Suisse» führten vom 25. bis 28. September 2017 in Köniz bei Bern den EPD-Projectathon durch. Analog einem IHE-Connectathon konnten dort alle interessierten Personen und Organisationen ihre IT-Systeme untereinander und gegen die EPD-Referenzumgebung testen. So konnten sowohl die Bundesstellen als auch die Lösungsanbieter sich auf den Praxiseinsatz für das elektronische Patientendossier vorbereiten, auch im Hinblick auf eine nachfolgende Zertifizierung gemäss EPDG. Im Fokus standen Schweiz-spezifische IHE-Profile, sogenannte «national extensions».

BINT konnte ihre Kompetenz im Testbetrieb mit den anderen Teilnehmern erfolgreich unter Beweis stellen.

BINT testete das elektronische Patientendossier (EPD) anhand der technischen Infrastruktur ihrer Kunden AD Swiss Net AG und der Berufsgenossenschaft der Apotheker, Ofac; zwei nationale Leuchtturmprojekte für alle niedergelassenen Ärzte (AD Swiss), alle Apotheker und potenziell alle Bürger und Patienten der Schweiz.

BINT etabliert schon heute wertschöpfende Prozesse auf Basis der EPD-Infrastruktur und nutzt dazu die langjährige praktische Alltagserfahrung mit Cross-Community Verkehr («Ponte Vecchio»). Zudem hat BINT im Kanton St. Gallen die eZuweisung zur Radiologie (sowohl das OKS als auch die niedergelassenen Ärzte zum KSSG) erfolgreich implementiert und hat im Herbst 2016 erstmals den eMediplan der Zuger Ärztegesellschaft erfolgreich demonstriert.

Die speziellen Anforderungen des Bundes in den umfangreichen Verordnungen zum Gesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG, in Kraft seit April 2017) gehen teilweise über die Definitionen der internationalen Standards hinaus. Mit tatkräftiger Unterstützung unseres weltweit agierenden Technologiepartners InterSystems Inc. konnten wir diese in kurzer Zeit bereits weitgehend umsetzen und erfüllen. Der Umsetzung des EPD steht technisch nichts mehr im Weg.